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Zündgefahrenbewertung nach ATEX-Richtlinie 2014/34/EU

Zündgefahrenbewertung für nicht elektrische Produkte

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Zündgefahrenbewertung nach ATEX-Richtlinie 2014/34/EU

Bei der Zündgefahrenbewertung handelt es sich um eine gesetzlich vorgeschriebene Untersuchung des Produktes und aller seiner Einzelteile. Jeder, der ein Produkt konstruiert und/oder herstellt – auch für den Eigengebrauch – , ist verpflichtet, sämtliche möglichen Zündquellen seines Produktes festzustellen und aufzulisten. Dann muss er alle Maßnahmen erarbeiten, die einzuleiten sind, um die Wirksamkeit dieser Zündquellen zu verhindern. Die Bewertung der Zündgefahren ist an einen bestimmten Formalismus gebunden und muss dokumentiert werden. Die Zündgefahrenbewertung gehört damit zu den wesentlichen Voraussetzungen für den Verkauf, den Selbstbau oder den Umbau von ATEX-Produkten. Auch um zu entscheiden, ob ein Produkt überhaupt in den Geltungsbereich der ATEX-Richtlinien fällt, muss in den meisten Fällen bereits eine Bewertung von Zündquellen durchgeführt werden. Eine Zündquellenbewertung ist darüber hinaus auch Grundlage für die Entscheidung, ob für ein Produkt nach einer Reparatur, nach einem Umbau oder nach anderen Veränderungen eine neue CE-Kennzeichnung durchgeführt werden muss.
Das Seminar bildet inhaltlich alle diese Punkte ab. Es bietet einen Leitfaden für die berufliche Praxis der Teilnehmer mit zusätzlicher Möglichkeit, die Erfahrungen hinsichtlich der ATEX-Richtlinie und der Zündgefahrenbewertung untereinander auszutauschen.

Zum Thema

Mit der Richtlinie 94/9/EG wurde der Geltungsbereich für das Regelwerk zum Explosionsschutz deutlich ausgeweitet, speziell auch auf die Konstruktion und auf den Bau von nicht elektrischen Produkten.
Die RL 2014/34/EU gilt zusätzlich auch für Betreiber, die ATEX-Produkte für ihren eigenen Gebrauch herstellen oder bereits vorhandene ATEX-Produkte wesentlich verändern.
Hersteller und Betreiber nicht elektrischer Produkte sind häufig unsicher im Umgang mit diesen umfangreichen Regelwerken. Diese Unsicherheit spiegelt sich auch wider in der Durchführung der sogenannten Zündgefahrenbewertung. Viele Bewertungsdokumente sind heute fehlerhaft und unvollständig oder wurden überhaupt nicht erarbeitet. Dabei ist die Zündgefahrenbewertung ein Kernstück des Regelwerkes. 

Zielsetzung

Die Teilnehmer lernen die wesentlichen Grundzüge des Regelwerkes kennen. Sie erhalten ausführliche Informationen über die einzelnen Teilschritte einer Zündgefahrenbewertung und zwar in der Theorie und an praktischen Beispielen. Sie werden dabei auch mit speziellen Arbeitsmitteln wie Checklisten und Formularen vertraut gemacht. Die Teilnehmer werden damit in die Lage versetzt, Zündquellenanalysen für ihre Produkte selbständig, sicher und regelkonform durchführen zu können. 

Programm

03.09.2025
Referent

Thorsten

Referent folgt
Zertifizierungen
Journal
Journal folgt
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Preise
Präsenz-Teilnahme
890,00 €*
Für HDT-Mitglieder
790,00 €*
Ausgewählter Termin
Mi. 03.09.2025, 09:00 Uhr —
Mi. 03.09.2025, 17:00 Uhr
Haus der Technik e.V.
Hollestr. 1
45127 Essen
Veranstaltungsnummer: VA25-00658
Ansprechpartner
Organisatorische Fragen:
info@hdt.de
+49 201 1803-1
Fachliche Fragen:
Dipl.-Ing. Kai Brommann
k.brommann@hdt.de
+49 201 1803-251

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