Das Seminar zeigt, wie Baustellen-Lärmimmissionen vor Beginn der Bauarbeiten berechnet werden können und welche Möglichkeiten zur Lärmminderung in der Praxis existieren. Für die am häufigsten vorkommenden Bauleistungen werden die Schallquellen, die akustisch wirksamen Einsatzzeiten und technische Lärmminderungsmöglichkeiten aufgezeigt und diskutiert. Aufgrund der 25jährigen Baulärm-Praxis des Seminarleiters werden realistisch umsetzbare Lösungen erörtert.
Zum Thema
Innerstädtische Baustellen geben regelmäßig Anlass für Baulärm- und Erschütterungsbeschwerden. Einem schnellen Baufortschritt mit hohem Maschineneinsatz steht die Lärm- und Erschütterungsbelästigung von Anwohnern und Büros entgegen. Obwohl Baumaschinen in den letzten 25 Jahren ein beachtliches schalltechnisches und geringes Erschütterungsniveau erreicht haben, können die Immissionsrichtwerte / Anhaltswerte wegen der geringen Entfernung zu den Anliegern i.d.R. nicht eingehalten werden. Technologische oder verkehrstechnische Zwänge erfordern häufig Nachtarbeit. Bauherr/-in und Baufirma haben stets das Interesse, ein Bauvorhaben ohne äußere Störungen zu realisieren. Eine zeitweise Stilllegung der Baustelle aufgrund von Anliegerbeschwerden bzw. Auflagen von Behörden muss verhindert werden. Für die Anlieger/-innen stellt Baulärm / Erschütterungen durch Baustellen eine Beeinträchtigung der Nachtruhe bzw. der Konzentrationsfähigkeit oder der sprachlichen Kommunikation dar. Im Seminar wird gezeigt, wie die Anlieger/-innen durch kontinuierliche Informationen in das Baugeschehen einbezogen werden können.
Zielsetzung
Die Teilnehmenden sollen einen umfassenden Einblick in die Grundlagen zu Erschütterungen und Geräuschimmissionen bekommen. Aufbauend hierauf wird gezeigt, wie Erschütterungen und Geräusche gemessen und prognostiziert werden. Anschließend wird auf die Beurteilung der Geräusche und Erschütterungen sowie auf den Umgang mit den Ergebnissen eingegangen. Dabei werden Vorgehensweisen, wie das Erstellen Lärmkonzepte, Beweissicherung, etc. erläutert.
Die Veranstaltung ist geeignet als Fortbildung im Sinne des § 5 Abs. 3 ASIG und wird mit 1 VDSI Weiterbildungspunkt für Arbeitsschutz bewertet. Außerdem wird die Veranstaltung mit 1 weiteren VDSI Weiterbildungspunkt für Gesundheitsschutz bewertet.
Das Seminar ist anerkannt von der Architektenkammer-Nordrhein-Westfalen und Ingenieurkammer-Bau NRW mit 8 Unterrichtseinheiten.
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Mehrwertsteuerfrei, einschließlich veranstaltungsgebundener digitaler Arbeitsunterlagen sowie Catering und Getränken bei Präsenz-Teilnahme.
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